Auf dem Weg zur Inklusion

Wenn Theater für alle Sinne auf dem Programm steht, ergibt sich fast automatisch die Frage, wie sich Leben anfühlt, wenn nicht alle Sinne uneingeschränkt zur Verfügung stehen.

Deshalb gibt es auf diesem Festival Angebote für und Produktionen mit Menschen mit Behinderung – auch wenn das Festival noch weit davon entfernt ist, wirklich inklusiv zu sein.

Vor allem aber zeigt das Festival viele Produktionen, die körperliche Einschränkungen kreativ erfahrbar machen – und damit vielleicht für mehr Verständnis und mit:gefühl sorgen.

Hier die Programmpunkte in einer kurzen Übersicht:

Für die Festivaleröffnung entwickelt das Kreativ Labor der Stiftung Pfennigparade München unter Leitung des Figurenspielers Matthias Jungermann als Walk Act eine Parade der Gefühle. Danach spielt das inklusive Hijinx Theatre aus Wales sein schwarzhumoriges Stück Meet Fred.

Ein Workshop zum Thema Figurentheater und Gebärdensprachpoesie richtet sich an gehörlose und hörende Jugendliche, ein Workshop des litauischen Theater of Senses an blinde und sehende Jugendliche.

Viele Inszenierungen kommen ohne gesprochene Sprache aus. Diese finden sie hier.

Eine Inszenierung und die Eröffnungen werden mit Gebärdensprachdolmetscher*innen angeboten. Besonders für Blinde und Sehbehinderte eignet sich die Inszenierung des Theater of Senses. Ein Workshop führt in die kreative Arbeit mit Menschen mit Demenz nach der TimeSlips Methode ein.

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