Blind

Duda Paiva (NL)

Termine

Sonntag, 28. Oktober 2018, 20 Uhr

Kartenreservierung über die Schauburg und Reservix

  • Spieldauer: 70 Minuten
  • In englischer Sprache
  • Ort: Schauburg, Große Burg
  • Altersempfehlung: 16+
  • Preiskategorie D

Einzigartige Kombination aus Tanz, dem Spiel mit lebensgroßen Puppen, Video und Klang.

Spiel: Duda Paiva, Mart Muürisepp/Ilija Surla (alt.)
Regie: Nancy Black
Konzept: Nancy Black, Duda Paiva
Musik / Sound-Design: Wilco Alkema
Puppen: Evandro Serodio, Duda Paiva
Dramaturgische Beratung: Nienke Rooijakkers

Wo finde ich Trost? Wo finde ich Liebe? Wer blind wird, tastet, verirrt sich, wütet, fühlt sich ausgeschlossen, horcht und hofft auf ein Wunder. Der Tänzer und Puppenspieler Duda Paiva hat diesen Zustand in seiner Jugend selbst erfahren. Mit seiner einzigartigen Kombination aus Tanz, dem Spiel mit lebensgroßen Puppen, Video und Sound gelingt es ihm, sich diesem schwierigen Kapitel seiner Biografie zu nähern und es in eine Metapher über die Ausgrenzung aus der Gesellschaft zu transformieren. Paivas Fähigkeit Charaktere zuzuspitzen und auch desolatesten Situationen mit abgründigem Humor Komik abzugewinnen, macht „Blind“ zu einem ebenso ergreifenden wie belebenden Ereignis.

Den Zuschauern stockt der Atem, sie hängen an den Bewegungen des genialen Manipulators... Er lässt die Schaumstoffpuppen singen, tanzen, kämpfen bis auf den Tod... die Magie wirkt. (L'Ardennais)

Der brasilianische Tänzer Duda Paiva kam 1996 in die Niederlande. Schon bald entdeckte er sein besonderes Talent für das Puppenspiel und arbeitete u.a. mit Neville Tranter und Ulrike Quade. 2004 gründete er seine eigene Company. Seitdem leistet die Gruppe Pionierarbeit, was ihre innovative Verbindung von Figurentheater und modernem Tanz angeht. 2011 war er zuletzt mit „Malediction“ in München zu Gast.

www.dudapaiva.com

Eine Koproduktion mit Black Hole Theatre (AUS), Nordland Visual Theatre (NO), Festival Mondial des Théâtres de Marionnettes (FR), Korzo Theater (NL), unterstützt vom Performing Arts Fund NL, mit Dank an Hans C. Boer, Domokos Kovacs, Patrick Oliveira, MapLab Utrecht.

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